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Bericht über den Besuch einiger Forchheimer Esperantisten in der Partnerstadt Gherla (Rumänien) vom 31.10.-4.11.2008

 

Anlässlich des 250-jährigen Bestehens der römisch-katholischen Pfarrei St. Petrus von Alcantara bekam das rumänische Gherla Besuch aus der Partnerstadt Forchheim – von einer Delegation, die sich aus Mitgliedern verschiedener Gruppierungen zusammensetzte, und der auch der Oberbürgermeister Forchheims, Franz Stumpf, angehörte. In der Reisegruppe fanden sich auch drei Mitglieder der Esperanto-Gruppe – Christine Wiedmeyer, Wilhelm Stirner und Bernd Krause –, 

die so die Möglichkeit nutzen konnten, einige Bekannte aus Gherla wieder zu sehen, die im Sommer zu Gast in Forchheim waren.

 

Hin- und Rückfahrt wurden jeweils nonstop per Reisebus bewältigt. Auf dem Programm stand neben dem offiziellen Festgottesdienst samt vom Gastgeber hervorragend organisiertem Festmahl auch eine Kranzniederlegung am deutschen Soldatenfriedhof. Außerdem fand sich Gelegenheit zu Ausflügen in das nah gelegene Kloster Nicula sowie in die zweitgrößte Stadt Rumäniens, Cluj Napoka (Klausenburg). Die Behäbigkeit der großen Gruppe sowie eine teilweise schlechte Organisation des Ablaufs ließen zwar – insbesondere in Cluj – oft Leerlauf entstehen, doch minderte das keineswegs den Gesamteindruck, den Gherla und die Region auf die Teilnehmer hinterließ. Eine Führung durch Gherla selbst bot die Möglichkeit zur Besichtigung einiger Kirchen verschiedener Konfessionen.

 

Hervorzuheben ist die angenehme Atmosphäre und die ausgesprochene Gastfreundschaft seitens der Rumänen, die ihresgleichen sucht: Stets war für das leibliche Wohl der Forchheimer Besucher gesorgt. Gleiches gilt natürlich auch für die Gherlaer Esperantisten, bei denen ein Teil der Teilnehmer zu Gast war. Insbesondere die Freunde Cristina, Mimi und Dodo freuten sich über das Wiedersehen. Esperantist Bernd Krause konnte außerdem dem Bürgermeister („domnul primar“) Gherlas die Grüße der Gruppe übermitteln – natürlich in Esperanto – und bekam seinerseits die besten Wünsche mit auf den Weg. So konnten dann auch die anderen Mitglieder der Reisegruppe sehen, dass Esperanto eine Völkerverbindende und Freundschaft stiftende Sprache ist – Esperanto vivas!

 

 

Bernd Krause

www.geschichtswissenschaften.com